Advaita - der Weg zurück
Advaita (Nicht- Zweiheit) bezeichnet die nicht-dualistische Erkenntnis. Im Hinduismus stellt Advaita den inneren Kern der Religion dar, will sagen die „esoterische“, also „innere“ Perspektive. Das gleichzeitige innere Erkennen der absoluten Einheit und relativen Vielheit aller Erscheinungen - das ist Nicht Zweiheit. Wenn der Verstand, der Geist des Menschen „still“ wird und jede Dualität überwindet, kann er das Geheimnis des Advaita erkennen. Als Hinwendung zum „Innen“ ist Advaita im Hinduismus vergleichbar mit der Mystik des Christentums, der Kabbala im Judentum oder dem Sufismus des Islams.
Historisch betrachtet liegt die Entstehung des Advaita im Dunkeln. Vor vielen Tausend Jahren fragten sich bereits die Rishis (Seher) Indiens: „Wodurch wird alles Erkennbare erkannt?“ Weil sie die Antwort auf diese Frage in der Vielheit der äußeren Erscheinungen nicht fanden, gingen sie „nach innen“ - in Konzentration, Meditation und schließlich Einswerdung. Buddha nannte später diesen Weg das „Rechte-sich-Versenken“. „Nachdem sie (die Seher) das egogesteuerte Denken, das ja diese Erscheinungswelt produziert, überwunden hatten, stießen sie auf reines, absolutes, alldurchdringendes Bewusstsein“, schreibt Kurt Friedrich in der zweiten Ausgabe des „aJ“ zum Thema Advaita*, ein Bewusstsein, das sich auch im Menschen als seine reine Intelligenz manifestieren kann. „Warum es das tut, bleibt unergründlich, aber dass es das tut, ist eine Erfahrungssache.“Allerdings- keine alltägliche.
Die meisten Menschen leben nicht ihre reine Intelligenz, sondern das, was ihr Ego daraus macht: die äußere Erscheinungswelt. Aus reinem Bewusstsein wird ein Seher, der dem Gesehenen gegenübersteht, schreibt Kurt Friedrichs. Aus dem A-dvaita, der Nicht-Zweiheit, wird das Spiel von Subjekt und Objekt, die Erscheinungswelt wird zur Wirklichkeit.
Das AdvaitaJournal widmet sich dem Weg zurück.
*Wie der Advaita-Vedanta entstanden ist . aJ, Volume 2, Seite 36f..
Historisch betrachtet liegt die Entstehung des Advaita im Dunkeln. Vor vielen Tausend Jahren fragten sich bereits die Rishis (Seher) Indiens: „Wodurch wird alles Erkennbare erkannt?“ Weil sie die Antwort auf diese Frage in der Vielheit der äußeren Erscheinungen nicht fanden, gingen sie „nach innen“ - in Konzentration, Meditation und schließlich Einswerdung. Buddha nannte später diesen Weg das „Rechte-sich-Versenken“. „Nachdem sie (die Seher) das egogesteuerte Denken, das ja diese Erscheinungswelt produziert, überwunden hatten, stießen sie auf reines, absolutes, alldurchdringendes Bewusstsein“, schreibt Kurt Friedrich in der zweiten Ausgabe des „aJ“ zum Thema Advaita*, ein Bewusstsein, das sich auch im Menschen als seine reine Intelligenz manifestieren kann. „Warum es das tut, bleibt unergründlich, aber dass es das tut, ist eine Erfahrungssache.“Allerdings- keine alltägliche.
Die meisten Menschen leben nicht ihre reine Intelligenz, sondern das, was ihr Ego daraus macht: die äußere Erscheinungswelt. Aus reinem Bewusstsein wird ein Seher, der dem Gesehenen gegenübersteht, schreibt Kurt Friedrichs. Aus dem A-dvaita, der Nicht-Zweiheit, wird das Spiel von Subjekt und Objekt, die Erscheinungswelt wird zur Wirklichkeit.
Das AdvaitaJournal widmet sich dem Weg zurück.
*Wie der Advaita-Vedanta entstanden ist . aJ, Volume 2, Seite 36f..